EIN KURZER LEITFADEN FÜR DAS SCALPING:

Der Finanzmarkt ist voll von seltsam klingenden Begriffen, die für einen Anfänger im ersten Moment vielleicht keinen Sinn ergeben. Um den Finanzmarkt und dessen Abläufe zu verstehen, sollte sich ein Neueinsteiger zunächst mit den Grundlagen vertraut machen. Begriffe wie Fishing, Odd Lot, Scalping usw. werden häufig verwendet. Dieser Artikel ist ein kleiner Leitfaden zum Scalping und gibt einen Überblick über die verschiedenen Aspekte des Scalpings, von der Bedeutung bis hin zu seinen Vorteilen:  

Scalping: 

Unter Scalping versteht man eine Trading-Strategie, die darauf abzielt, von kleinen Kursschwankungen an der Börse zu profitieren. Trader, die diese Methode anwenden, platzieren zwischen 10 und mehreren hundert Trades pro Tag, weil sie glauben, dass es einfacher ist, kleine Bewegungen zu nutzen als größere. Scalping funktioniert nach der Strategie "günstig kaufen, teuer verkaufen". Man nennt diese Trader Scalper.

Grundsätzliches zum Scalping: 

Beim Scalping wird eine Strategie mit kurzen Haltezeiträumen verfolgt, um durch mehr Positionierungen kleinere Gewinne zu erzielen. Der Begriff Intraday wird für Wertpapiere verwendet, die während der üblichen Börsenzeiten gehandelt werden. Auf diese Weise erworbene Aktien werden schnell wieder verkauft, ohne dass eine Marge besteht. Die Haltedauer kann von einigen Sekunden bis zu einigen Minuten und manchmal sogar einigen Stunden variieren. Die Gewinne können entweder in Cents oder in einigen Dollar liegen. Das Ziel dieser Strategie ist es, aus verschiedenen kleinen Gewinnen am Ende des Tages einen großen Gewinn zu erzielen.  

Entscheidende Aspekte des Scalping: 

Scalping ist ein aktives Trading, das für wache Trader entwickelt wurde. Man braucht ein gutes Gespür für Timing und eine präzise Abwicklung der Trades, um in dieser Nische des Trading-Marktes erfolgreich sein zu können. Scalper handeln fast immer am Tag und kaufen mit einer Marge von vier zu eins, um die Gewinne innerhalb der kürzest möglichen Haltedauer zu maximieren. 

Scalper verwenden häufig das Level 2-Fenster und die Point-and-Click-Ausführung. Ihre Vorgehensweise umfasst wie folgt:

  • Niedrig kaufen und hoch verkaufen
  • Hoher Leerverkauf und niedrige Schließung des Trades
  • Hoch kaufen und teuer verkaufen
  • Niedriger Leerverkauf und niedrige Schließung des Trades 

Scalping baut auf kurzfristigen Vorhersagen, wie z.B. Kursschwankungen, und der technischen Analyse des Kursverlaufs auf. Einige Scalper verlassen sich auf ihr "Bauchgefühl", während andere akribisch geplante Strategien anwenden. 

Fehler, die Scalpern unterlaufen:  

Die schnelle Abwicklung des Scalping kann zu Fehlern verleiten. Die Schnelllebigkeit des Marktes und eine schlechte Planung der Trading-Strategie führen oft zu:

  • schlechter Ausführung und ungünstigem Timing.
  • übermäßigem Leverage, verbunden mit späten Einträgen in die Logs.
  • späten Ausstiegen und Overtrading.
  • Nichtnutzung von Stop Losses.
  • dem Fehlen einer Provisionsstruktur, da das hohe Handelsvolumen auch zu hohen Provisionen führt.
  • dem Fehlen eines geeigneten Ausstiegsplans, um hohe Verluste zu vermeiden.

Fehler sind beim Trading unvermeidlich, aber mit Erfahrung und gutem Management können sie mit der Zeit abnehmen oder umgangen werden.

Wie wird man ein Scalper?

Von allen Trading-Methoden weist das Scalping ein ausgeprägtes psychologisches Merkmal auf. Scalper sollten die folgenden Parameter erfüllen, um in diesem Bereich erfolgreich zu sein:

  • Schnelles Denken: Scalping zeichnet sich durch schnelles Denken aus, die Fähigkeit, unter Stress zu handeln und fundierte, schnelle Entscheidungen zu treffen.
  • Die Trading-Routine befolgen: Scalping gilt aufgrund der Höhe des Betrages, der dabei involviert ist, als hochriskante Methode. Aus diesem Grund sollten Scalper ihre Trading-Routine strikt einhalten. 
  • Flexibilität: Beim Scalping ist man von den Marktbedingungen abhängig, was bedeutet, dass Scalper flexibel und schnell sein müssen. Außerdem müssen sie die Marktverhältnisse genauer als üblich im Auge behalten.
  • Wissen, wann man seine Verluste begrenzen muss: Scalper sollten außerdem wissen, wann sie ihre Verluste einschränken müssen, und ein gutes Gespür dafür haben, wann ein Trade nicht gut läuft. In einem solchen Fall müssen sie schnell handeln, um hohe Verluste zu vermeiden.
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